Dienstwaffen sicher verwahren und Zugriff klar regeln - KEMAS

Handling von Waffen und Munition

Bestimmte Institutionen und Einrichtungen, wie z.B. Polizei,  Justizvollzugsanstalten, Kraftwerke, Banken sowie Sicherheits- und Wachdienste, berechtigen Mitarbeiter im Dienst zum Führen von Schusswaffen. Dies ist dann notwendig, wenn ihr Aufgabenbereich die Gewährleistung von Personen- und Objektschutz umfasst. Dabei ist unter anderem sicher zu stellen, dass nur die Personen eine Schusswaffe führen, die einerseits auch einen entsprechenden Nachweis besitzen, und dass sie andererseits von ihrem Arbeitgeber offiziell die Erlaubnis zum Einsatz einer Dienstwaffe haben.


Zudem sind nach den gesetzlichen Bestimmungen Vorkehrungen zu treffen, dass Waffen und die dazugehörige Munition nicht abhanden kommen bzw. Dritte sie nicht unbefugt an sich nehmen können. Somit rücken Lagerung und Überlassung der Waffen in den Blickpunkt. Die traditionell manuell durchgeführte Dokumentation der Aus- und Rückgaben von Schusswaffen birgt insofern ein Sicherheitsrisiko, da sich bei dieser Form der Dokumentation Fehler einschleichen können. Mangelnde Beweisfähigkeit zum genauen Einsatzzeitraum der Schusswaffe kann das Resultat sein. Dieses Risiko gilt es zu reduzieren, damit Sie als Arbeitgeber auf der sicheren Seite sind – gegenüber Ihren Mitarbeitern wie auch Ihren Kunden.

Waffenhandling: Der Zugriff auf Waffen durch berechtigte Personen wird elektronisch dokumentiert.

Kennen Sie diese Herausforderungen:

  • Ist die Waffe sicher aufbewahrt?
  • Wer darf auf welche Waffe zugreifen?
  • Welche Waffen sind aktuell durch welche Mitarbeiter im Einsatz?
  • Werden Waffen und Munition entsprechend der gesetzlichen Anforderungen getrennt aufbewahrt?

Schusswaffen und Munition sicher verwahren

Intelligenter Waffenschrank: Waffen und Munition werden getrennt aufbewahrt.

Institutionen und Unternehmen setzen abhängig vom Nutzungszweck verschiedene Waffenarten von unterschiedlichen Herstellern ein. Unser Hardware-Portfolio trägt dem Rechnung. Die gesicherte Verwahrung von Kurz- und Langwaffen ist gleichermaßen möglich und wird mit jedem Kunden individuell abgeklärt. Die Trennung von Schusswaffe und Munition bildet KEMAS ebenso ab wie das eindeutige Erkennen der Waffe in ihrem Depot über RFID-Tags.

Keine Dienstwaffe ohne berechtigten Zugriff

Waffenentnahme: Ohne Identifikation und Berechtigung zur Entnahme kann keine Waffe entnommen werden.

Wer eine Schusswaffe im Dienst führen darf,  wird vom Verantwortlichen im System als Nutzer angelegt und erhält zudem die jeweiligen Rechte zur Entnahme der Dienstwaffe. Unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben und  den abgestimmten Sicherheitsbestimmungen in Ihrem Unternehmen oder in Ihrer Einrichtung wird die Entnahmeberechtigung pro Mitarbeiter an ein elektronisches Identifikationsmedium gekoppelt. Sehen Ihre Sicherheitsbestimmungen die Kontrolle durch zwei oder mehrere Instanzen vor, lässt sich die Entnahme der Schusswaffen auf Basis des Vier-Augen-Prinzips einrichten. Durch diese Art der Berechtigungsvergabe stellen Sie sicher, dass keine unberechtigten Dritten auf die Waffen zugreifen können.

Beweisfähigkeit des Einsatzes

Waffennutzung: Alle Entnahmen und Rückgabe werden elektronisch protokolliert.

Zur Unterstützung und Entlastung Ihrer Mitarbeiter, die sich um die Aushändigung von Schusswaffen kümmern bzw. derjenigen, die eine Schusswaffe während des Dienstes führen dürfen, werden alle Entnahmen und Rückgaben von Waffen am KEMAS-System in elektronischer Form protokolliert. Damit verfügen Sie über einen fehlerfreien Nachweis, wer zu welchem Zeitpunkt eine Waffe im Einsatz hatte. Die Ausstattung der Waffen mit RFID-Tags bringt noch zwei weitere Vorteile mit sich. Sie ermöglicht erstens eine eindeutige Zuordnung von Nutzer zu Waffe. Und zweitens kann dadurch über die Software auch bestätigt werden, dass die Waffe außerhalb des Dienstes im Depot verwahrt ist.

Schauen Sie doch mal rein!

Ihr Nutzen:

  • Schnelle Übersicht über den Verbleib der Schusswaffen in der Depotstelle 
  • Berechtigungskonzept sorgt für klare Verantwortlichkeiten
  • Transparenter Einsatznachweis sowie eindeutige Zuordnung von Waffe zu Nutzer
  • Klare und lückenlose Protokollierung der Vorgänge für Entnahme und Rückgabe
  • Erhöhte Sicherheit durch getrennte Aufbewahrung von Waffe und Munition (vom Gesetzgeber vorgeschrieben)
  • Vereinzelung von Kurz- und Langwaffen (vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben)

Unsere Lösung wird in folgenden Branchen bereits eingesetzt:

Ihr Ansprechpartner

Sven Strobel
Vertriebsbereichsleiter
Key Account: Lösungen SECURITY /
Schwerpunkt Polizei-Militär-Justiz
  • +49 3723 6944-0
  • +49 3723 6944-44
  • +49 172 3541128

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Und so funktioniert es:

Waffenhandling Workflow: Zuordnung Waffen zu Depot, Identifikation, Entnahme, Rückgabe, Nutzungsnachweis.

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