Zugriff auf BTM regeln und Fürsorgepflicht wahren - KEMAS
  • Fach mit Tagesbedarf an Betäubungsmitteln.

Handling von Medikamenten und Substanzen

Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime sind öffentliche Räume, in dem jeder fast beliebig ein- und ausgehen kann. Daher sind sie einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die noch vor Jahren undenkbar waren. Ihr Ziel ist es daher, die operationellen Risiken in diesen Infrastrukturen zu minimieren, um eine optimale Versorgung der Patienten zu gewährleisten. Zu diesen Risiken gehört auch die Aufbewahrung und Verabreichung von Schmerz- und Betäubungsmitteln. Immer wieder berichten Medien, dass Schmerz- und Betäubungsmittel abhanden kommen bzw. von unbefugten Personen verwendet werden. Dabei ist jeglicher Missbrauch von Schmerz- und Betäubungsmitteln eine strafbare Handlung.

Für die Bevorratung, Aufbewahrung, Ausgabe sowie regelmäßige Bestandskontrolle von Betäubungsmitteln werden in jeder Einrichtung Verantwortliche benannt. Diese Mitarbeiter tragen daher im Rahmen der Fürsorgepflicht eine große Verantwortung für den korrekten Umgang. Die Behältnisse zur Aufbewahrung der Schmerz- und Betäubungsmittel müssen zudem versperrbar und diebstahlsicher sein.

Medikamentenhandling: klares Berechtigungen und elektronischer BTM-Schrank sorgen für transparente Zugriffe auf Medikamente und BTM.

Kennen Sie diese Herausforderungen?

  • Im täglichen Betrieb kommt es vor, dass die manuelle Dokumentation aller Entnahmen nicht zuverlässig erfolgt?
  • Trotz Dokumentation kommen von Zeit zu Zeit BTM abhanden?

Berechtigungskonzept sorgt für klare Verantwortlichkeiten

Nachdem in Ihrer Einrichtung intern festgelegt wurde, wer vom Pflegepersonal Zugriff auf welche Schmerz- und Betäubungsmittel haben darf, werden diese Berechtigungen zum einen in der KEMAS Software durch den Verantwortlichen hinterlegt und jedem Fach wird ein bestimmtes Medikament zugeordnet. Zum anderen wird die Berechtigung auf ein entsprechendes Identmedium übertragen, damit auch wirklich nur befugte Mitarbeiter auf die Schmerz- und Betäubungsmittel zugreifen können. Gibt es bereits einen Firmenausweis oder -chip in Ihrer Einrichtung, wird dieser in die KEMAS-Lösung eingebunden. Im täglichen Betrieb identifiziert sich der befugte Mitarbeiter dann an der KEMAS-Übergabestation und entnimmt die entsprechende Substanz.

Elektronische BTM-Schränke zur sicheren Verwahrung

Zugriff auf BTm erfolgt nur nach Identifikation.

Als Übergabestation für BTM haben sich unsere KEMAS Fachanlagen bewährt. Sie dienen als stationärer Lagerplatz für den BTM-Tagesbedarf und können dezentral auf den erforderlichen Stationen, wie z.B. OP-Vorraum oder Pflegestation, flexibel positioniert werden. Der Zugriff ist auf einen definierten Mitarbeiterkreis beschränkt. Ohne Identifikation durch den Mitarbeiter öffnen sich die Fächer nicht. Unberechtigte Entnahmen werden dadurch unterbunden, da alle Entnahmen protokolliert werden. So kommt Ihre Einrichtung nicht nur den gesetzlichen Anforderungen für eine diebstahlsichere Aufbewahrung von BTM sondern auch der damit verbundenen Fürsorgepflicht nach. Kommt es doch mal zu einem Ausfall, werden die Fächer über die mechanische Notentriegelung geöffnet, wodurch die Versorgung der Patienten nicht gewährleistet wird.

Elektronisches Protokoll ergänzt BTM-Dokumentation

Für Ihre MitarbeiterInnen, die für Schmerz- und Betäubungsmittel (Suchtgift) auf der Station verantwortlich sind, können über die Einstellungen der Systemsoftware Berechtigungen erteilt werden, auf welche Mittel sie an welchem Standort zugreifen dürfen. Alle Vorgänge an den Übergabestationen werden protokolliert - auch unberechtigte Versuche. Die Abwesenheit der Narkotika während eines vordefinierten Zeitfensters oder der Zugriff zur "falschen" Zeit werden automatisch in der Software angezeigt und visualisiert. Bei Bedarf sind auch Kopplungen zu KEMAS-externen Systemen (z.B. Leitstelle oder Sicherheitszentrale) möglich, um je nach Vorfall ohne Zeitverzug weitere Aktionen auszulösen. Das elektronische Protokoll ergänzt somit optimal die gesetzlich vorgeschriebene Dokumentation über die Verabreichung von BTM in Ihrer Einrichtung.

Ihr Nutzen:

  • Schwund und Missbrauchsrisiko reduzieren
  • Zugriffe eindeutig und sicher nachweisen
  • Risiko unbefugter Zugriffe minimieren
  • Fürsorgepflicht gegenüber Patienten und Mitarbeitern wahren

Unsere Lösung wird in folgenden Branchen bereits eingesetzt:

Ihr Ansprechpartner

Monika Neuber
Leiterin Vertrieb Innendienst
  • +49 3723 6944-15
  • +49 3723 6944-44
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Und so funktioniert es:

Medikamentenhandling Workflow: jeder Zugriff am elektronischen BTM-Schrank wird protokolliert.

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