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22.06.2007 |
RFID -
Technologie |
Gerade in den letzten Jahren haben automatisierte
Identifikationsverfahren enorm an Bedeutung gewonnen. Aufgabe und
Ziel dieser Verfahren ist die eindeutige Identifikation von
beweglichen Objekten. Der weit verbreitete Barcode verliert
zunehmend an Bedeutung. Dies liegt vor allem in der geringen
Speicherfähigkeit und der Unmöglichkeit der Umprogrammierung.
Infolgedessen beschäftigen sich unsere Entwickler schon seit einiger
Zeit mit der Entwicklung einer kontaktlosen Übertragung von Daten
zwischen einem Datenträger und einem dazugehörigen Lesegerät.
Entsprechend der eingesetzten Energie- und
Datenübertragungsverfahren werden kontaktlose ID – System als RFID –
Systeme bezeichnet.
So steht RFID für Radio – Frequency – Identification. Für den
Einsatz von RFID – Technologie sprechen vor allem:
- berührungslos auch bei größeren Entfernungen,
- die hohe Datenübertragungsmenge,
- die weitestgehende Unbeeinflussbarkeit durch Schmutz &
Nässe, einer möglichen Abdeckung, Richtung und Lage des Chips
oder der Abnutzung bzw. des Verschleißes.
Ein RFID – System besteht grundsätzlich aus einem Transponder und
einem Erfassungs- oder Lesegerätes. Außerhalb des Ansprechbereiches
verhält sich der Transponder vollkommen inaktiv. Erst innerhalb des
Ansprechbereiches der Lesestation wird der Transponder aktiviert, so
dass Daten sowohl empfangen als auch übertragen werden können. Die
zum Betrieb des Transponders notwendige Energie kann ebenfalls durch
die Lesestation kontaktlos übertragen werden.
Beispielsweise können Mitarbeiter- bzw. Besucherausweise mit RFID
– Chips ausgestattet werden, so dass Zutrittsberechtigungen
spezifisch vergeben werden können. Ein anderer Anwendungsbereich ist
in der reinen Fuhrparkverwaltung zu sehen. So können beispielsweise
Führerscheine mit einem RFID – Chip versehen werden, so dass diese
eindeutig dem jeweiligen Fahrer zugeordnet werden können Außerdem
kann der Prozess der Führerscheinkontrolle deutlich vereinfacht
werden. |
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